Feminismus muss sein ©
- auch wenn's nervt -
Welt - Frauentag 8. März 2018
Einige Interessante Fakten zum Thema Frauen und Beruf :
In Deutschland gibt es 41, 4 Mio . Frauen,
das sind rund 50,8 % der Bevölkerung.
Der Frauenanteil in Führungspositionen liegt
in Deutschland bei 29%
> EU - weit sind es 33%
Seit 2016 gilt die Frauenquote von 30%
in börsennotierten Unternehmen.
Doch 16 von 30 Dax-Unternehmen haben die Quote noch nicht erreicht.
.... alles nur bla, bla, bla ???
Rund ein Viertel der erwerbstätigen Frauen in Deutschland hat einen Hochschulabschluss ( oder vergleichbar )
14% fühlen sich überqualifiziert für Ihre derzeitige Arbeit !!!
..... geschickte aussortieren von Frauen um zu bremsen !!!
Weltfrauentag - Feminismus :
Carolin Kebekus findet Chancenungleichheit unsexy
"Manchmal sagen mir Leute, Feminismus sei total retro und unsexy. Die frage ich dann immer: Wisst ihr, was unsexy ist? Dass Frauen nirgendwo auf der Welt die gleichen Chancen haben wie Männer - nirgends", wird Kebekus von der Entwicklungshilfe-Organisation One zitiert. Das gelte für Deutschland und erst recht für die ärmsten Länder der Welt.
Kebekus gehört zu den Unterzeichnern eines offenen Briefs, den One am Montag veröffentlichen wollte. Darin fordern Prominente wie U2-Sänger und One-Mitbegründer Bono, dass Frauen und Mädchen bei der internationalen Armutsbekämpfung in den Mittelpunkt rücken. An diesem Dienstag ist der Internationale Frauentag, an dem weltweit zahlreiche Organisationen die volle soziale, wirtschaftliche, kulturelle und politische Gleichstellung von Frauen fordern
Weltfrauentag: Feminismus und Musliminnen
Der 8. März ist Internationaler Frauentag. Westliche Gesellschaften müssen muslimische Frauen über ihre Rechte und Chancen aufklären, fordern einige Kommentatoren. Andere fürchten, dass der feministische Diskurs Musliminnen individualisiert und isoliert
Kein falscher Respekt vor fremden Kulturen
Muslimische Frauen müssen besser über ihre Rechte und Chancen in der westlichen Gesellschaft aufgeklärt werden, fordert die linksliberale Tageszeitung Politiken am Weltfrauentag:
„Es gibt einen breiten Konsens darüber, dass der mangelnde Erfolg der Integrationsversuche der vergangenen 25 Jahre auch an einem missverstandenen Respekt für eine fremde Kultur liegt. Dieser hat es verhindert, muslimischen Frauen klar zumachen, dass sie ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen müssen. ... Der Staat kann und darf nicht diktieren, wie muslimische Frauen zu leben haben. Aber er muss sicherstellen, dass sie die Möglichkeiten kennen, die es gibt, und - sehr wichtig - dass die Gesellschaft erwartet, dass sie diese Chancen nutzen. Es muss für jeden, der hier wohnt, klar sein, dass man nicht nur Mitglied seiner Familie ist, sondern auch Bürger in einer Gesellschaft.“
Gegenstimme :
Feminismus reißt Frauen aus der Familie
Als Gegner des Weltfrauentags bezeichnet sich Kolumnist Kemal Öztürk in der islamisch-konservativen, regierungsnahen Tageszeitung Yeni Şafak: "Die Sprache, Art und Argumente dieser Feierlichkeiten geben vor, Frauenrechte zu verteidigen, doch eigentlich bewirken sie das Gegenteil. Die Frau ist als Mutter, Ehefrau oder Schwester Mitglied ihrer Familie. Doch der feministische Diskurs entfernt sie davon, individualisiert, isoliert und entfremdet sie. Während die Frau unter dem Dach der Familie eine Existenz führt, in der sie geschützt, geliebt und verherrlicht wird, wird sie durch den [feministischen] Jargon und diese Philosophie isoliert und in eine andere Rolle gepresst. Das geht so weit, dass durch die Feierlichkeiten am 8. März regelrecht Einzelkämpferinnen geformt werden sollen, die auf ihrer Suche nach ihren Rechten gegen ihre Familie, Ehemänner und Kinder aufgehetzt werden."
.... also einfacher wäre die Wortwahl für seine Ideale Frauenwelt :
" Gebärmaschinen mit besonderen Mitgefühlen zur Verleugnung " gewesen.
Außerdem hat er vergessen zu sagen,
das Gebildete Frauen ihn Angst machen.
Sprachlos sollen wir gemacht werden, damit Sie sich als die bis zum Tode Versorger präsentieren können.
....Ich bin aber nicht Sprachlos, sondern laut !
LIEBER FEMINISMUS, BITTE BLEIB LAUT UND UNBEQUEM
Jung, berühmt, Feministin: Sechs Beispiele zum Weltfrauentag
Verleiht dem Feminismus ein positives Image. Sie schafft es, dass junge Mädchen und Frauen mit Stolz sagen: Ich bin Feministin, und ich kann alles erreichen, was ich will.
Emma Watson
Seit Juni 2014 ist sie Sonderbotschafterin für Frauen- und Mädchenrechte
September 2014 erstmals bei einer Rede vor den Vereinten Nationen
- und bekam Standing Ovations.
Lena Dunham
„Wenigstens eine Stimme. Einer Generation.“
Jennifer Lawrence
„Warum verdiene ich weniger als meine männlichen Co-Stars?
Sie habe schlecht verhandelt, sagt sie. Und sie habe Angst, als schwierig und verwöhnt zu gelten. Männer bräuchten diese Angst nicht zu haben.
Sookee
Zum Glück gibt es auch in Deutschland einige coole Feministinnen.
Eine von ihnen ist die Berliner Rapperin Sookee.
Taylor Swift
Sie bekennt sich immer wieder öffentlich als Feministin und spricht vielen jungen Mädchen aus der Seele, die mit dem Begriff zuvor nicht viel anfangen konnten.
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