𖤐 Mabon ©
Mabon, die Herbst-Tag-und-Nachtgleiche, ist eines der vier großen Sonnenfest im keltischen Jahreskreis. Tag und Nacht dauern an diesem Tag genau gleich lange. Die Erde steht der Sonne auf ihrer jährlichen Bahn direkt gegenüber und die Energieflüsse erreichen einen Moment kosmischer Harmonie.
Schwellenfest
Auch im Jahreskreis stehen wir an einer ganz ähnlichen Schwelle: der Sommer geht zu Ende und die dunkle Jahreszeit steht vor der Tür. Wir können in beide Richtungen schauen, in den Sommer zurück und auf die Zeit vor uns.
Die Menschen früher hatten ein ganz deutliches Gefühl dafür, wie wichtig es ist, was man für einen ersten Schritt macht. Dass man sozusagen und übertrage mit dem richtigen Fuß über die Schwelle trat.
Jeder von uns kennt das Gefühl, auf einer Schwelle zu stehen und den 1. Schritt wagen zu müsen in ein Ungewisses hinein, das eher noch im Dunkeln liegt.
Früher hat man Opfer erbracht, um über die Schwelle zu gelangen.
Mit dem falschen Fuß aufzustehen, oder mit mit dem "falschen Fuß" über die Schwelle zu gehen, konnte ein ganz schlechtes Omen sein. Der "falsche Fuß" oder "richtige Fuß" bedeutete die innere Haltung, mit der man hinüberging. Und "Fuß" war das direkteste Beziehungssymbol für die Muttergöttin und ie Verwurzellung in ihr. War diese Beziehung gegeben, war es immer der "richtige Fuß
Zur Herbst-Tag-und-Nachtgleiche geht es darum, zwischen Licht und Dunkelheit die Balance zu finden. Wir feiern Erntedank und nehmen Abschied vom Sommer.
Mabon (der Name des Festes geht zurück auf Mabon, den walisischen Sohn der Muttergöttin Modron, der Erdmutter und Schutzherrin der "Anderswelt") ist ein Fest mit zwei verschiedenen Ausprägungen. Wir stehen am Scheidepunkt zwischen Sommer und Winter. Tag und Nacht sind gleich lang und beide Seiten wollen gewürdigt werden. So danken wir dem abnehmenden Sonnenlicht für seine lebensspendenden Gaben - die Ernte. Wir verabschieden endgültig die Stärke des Sommergottes Lugh, des Herrn des Lichtes und der Ernte in dem Wissen, dass er im nächsten Sommer wiederkommen wird.
Es ist die zweite Ernte des Jahres und eine besonders gute Zeit, um für dieses Jahr eine persönliche Bilanz zu ziehen. Welche unserer Wünsche, Projekte oder Themen sind bereits vollendet, welche sind ins Stocken geraten und von welchen wollen/ müssen wir uns ganz verabschieden?
Wir halten aber auch inne, um der nahenden Dunkelheit unseren Respekt zu erweisen und heißen wieder die Kraft der Weisen Alten, der Herrin des Todes und der Wandlung willkommen. Langsam bereiten wir uns auf den Winter vor: wir rücken enger mit der Familie oder Freunden zusammen, die Zeit der gemütlichen Abende mit Zeit zum Geschichtenerzählen und Kreativ-Sein beginnt.
Mabon bietet die letzte Gelegenheit, Geschäfte des Sommers zu erledigen, damit die dunkle Jahreszeit als Zeit der Reflektion und des Friedens verbracht werden kann.
REINIGUNG
Was hat nicht gefruchtet?
Wo haben wir erkannt, dass es vielleicht doch nichts für uns ist und nun wollen wir es wieder loslassen?
Wovon möchten wir uns verabschieden?
Was können wir nun an die Natur (oder in den Äther) abgeben?
Ernte ist der schöne Teil dieser Zeit aber auch die (Be-)Reinigung ist wichtig damit wir wieder sähen können. Platz schaffen, diese Ernte soll sich auch in dem neu geschaffenen Raum entfalten können.
VORBEREITUNG
Worauf bereitest du dich vor? Wohin geht dein Weg? Was kannst du noch bewegen?
Du kannst diese Fragen für dich schriftlich beantworten oder einfach in eine Meditation integrieren.
Mabon
Im Keltischen wird das Fest auch "MABON" genannt.
Mabon war der walisische Sohn der Muttergöttin Modron, der Erdmutter und Schutzherrin der "Anderswelt".
Mabon bedeutet "Großer Sohn". Sein Vater war Mellt (=Blitz), der mit seinen Blitzen die Erde befruchtet und seinen Sohn zeugte.
Von der Geschichte her war es so, dass der kleine Mabon verschwand, als er nur drei Nächte alt war. Modron, die Erde, litt darunter furchtbar.
Überall wurde nach ihm gesucht. Und zuletzt fanden ihn drei Tiere, nämlich Amsel, Hirsch und Eule in der Anderswelt - der Bauchhöhle der Mutter Erde.
Ein ganz ähnlicher Mythos wie der von Kore, die Tochter der Demeter, oder wie bei Dionysos ihrem Helden. Und später dann sogar bei Jesus selbst, der nach 3 Tagen wieder auferstand.
Diese Anderswelt als Höhle oder Unterwelt ist ein verzauberter Ort, aber auch ein Ort der Herausforderung. Und nur an einem solchen Ort konnte der Sohn der Erde wiedergeboren werden als Sohn des Lichts.
Der griechische Gott des Lichts ist APOLLON. Und er trägt einen Beinamen, der Mabon in sich trägt: APOLLON-MAPONOS.
Auch Maponos bedeutet "Großer Sohn". Im Walisischen wurde aus dem "p" in Maponos einfach ein weiches "b
Beginn der dunklen Jahreshälfte: der Kreislauf des Lebens
In dieser Zeit finden wir leicht Zugang zu Themen wie unserem abgelehnten & verachteten Schatten.
Wir sind jetzt nicht in Aufbruchsstimmung sondern eher wehmütig & bereiten uns darauf vor den Rückzug in unsere vier Wände anzutreten.
Tief im Inneren spüren wir, dass es Zeit ist, sich von der äußeren Welt zu verabschieden und sich auf die Beschäftigung im warmen Haus & mit den inneren Welten einzustellen.
Alles, was noch etwas dürftig ist, muss überprüft werden, ob es genügend Gehalt hat, den Winter zu überleben.
Mabon als Rückkehr zur Natur
Die in den letzten Jahren immer wieder aufkeimenden Events zu den Jahreskreisfesten sind ein wunderbares Beispiel wie die Natur ihren Lauf im Hintergrund nimmt. Diese “Feste” müssen heute nicht groß gefeiert werden, es geht mehr um das Bewusstsein was an diesen Tagen geschieht und welche Einflüsse die Natur auf uns hat.
Seien es die Gezeiten, die unsere Ozeane beeinflussen oder die Schwellentage wie Tag- und Nachtgleiche sowie Mond- und Sonnenzyklen, all dies spüren wir auch.
Mabon als Einstimmung auf die dünklere Jahreszeit
Tod und Wiedergeburt
Der Tod und das Sterben ist das stärkste Erleben im Leben des Menschen. Das, wovor er am meisten Angst hat. Und dieses Fest ist eine Art Tor in diese Welt.
Diese ganzen Feste der Antike, der Griechen, des Orients, aber auch der Kelten und Germanen, dienten dazu, einem Mut zu machen für den Eintritt in die Nacht als Symbol für Tod und Wiedergeburt.
Auch die Mysterien von Eleusis,die berühmtesten Mysterien des Altertums, beschäftigen sich nur mit diesem Thema.
Dionysos stirbt und wird wiedergeboren. In Trance erleben das die Teilnehmer.
Genauso bei Mabon, dem "Großen Sohn" der Erdmutter Modron. Nach ihm ist ja das Fest auch benannt.
Oder Kore, die Tochter der Demeter, die über den Winter in die Unterwelt verbannt ist....
Immer wieder der Umgang mit dem Schmerz, mit Tod und Loslassen, aber auch die Hoffnung auf Wiedergeburt, Verwandlung und neues Leben.
Diese eleusinischen Mysterien wurden nicht im Frühjahr, nicht im Sommer, sondern genau in dieser Herbstzeit gefeiert, sozusagen ein rituelles Nachvollziehen der heiligen Transformation von Sterben, Tod und Wiedergeburt.
Nicht von ungefähr stammt die spätere Eucharistiefeier der Kirche mit der Verwandlung von Brot und Wein in den Leib Christi von diesen eleusinischen Mysterienfeiern und Dionysos.
Mysterien, diese besonderen rituell gestalteten Tage, die einen Schritt für Schritt in eine tiefe Trance brachten, wo am Schluß immer die Erlösung stand.
Und die Teilnehmer konnten dann ungemein reich beschenkt und mit einem tiefen Vertrauen in die Zeit der Nacht gehen, in sich ein leuchtendes Licht als Keim für das Neue.
Quelle unbekannt
Aufgelesen von Mia elementar
Gründerin der
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Zur Zeit beobachte ich Sonnen Blumen.
Hat den Vorteil, dass diese nicht Morden oder schädlich sind für das Welt Klima.
Im Großen und Ganzen sind Menschen leider ziemlich blöde, die schamlose Gier nach "Mehr" kann gut unser Aller Untergang sein.
Also Sonnen Blumen, ist auch besser für die Bienen und so.
Die Menschheit wird es noch begreifen, wenn der Planet Erde sich schüttelt.
Kommt gar nicht so selten vor.
Dann ist Schluss mit der Menschheit.
Alles Leben vergeht vielleicht nicht, aber es wird wieder 20 Millionen Jahre dauern bis was neues und hoffentlich beseres oder sogar intelligentes kommt.
Zum Beispiel Sonnen Blumen.
Falls jemand Fragen sollte, ja ich spreche auch mit Bäumen. Immer interessante Konservationen... lol.
2021 Mia elementar 🔮
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𖤐 Mabon ©
Mabon, the autumn equinox, is one of the four great sun festivals in the Celtic annual cycle. Day and night take exactly the same length on this day. The earth faces the sun on its annual orbit and the energy flows reach a moment of cosmic harmony.
Threshold proof
We are also on a very similar threshold in the annual cycle: summer is coming to an end and the dark season is just around the corner. We can look in both directions, to the summer back and to the time before us.
People in the past had a very clear feeling for how important it is to take the first step. That you stepped over the threshold with the right foot, so to speak.
Each of us knows the feeling of standing on a threshold and having to dare to take the first step into an uncertainty that is still in the dark.
In the past, sacrifices were made in order to get over the threshold.
Getting up on the wrong foot, or going over the threshold on the "wrong foot", could be a very bad omen. The "wrong foot" or "right foot" meant the inner posture with which one walked across. And "foot" was the most direct relationship symbol for the mother goddess and being rooted in her. If this relationship existed, it was always the "right foot."
The autumn equinox is about finding the balance between light and darkness. We celebrate Thanksgiving and say goodbye to summer.
Mabon (the name of the festival goes back to Mabon, the Welsh son of the mother goddess Modron, the earth mother and patroness of the "Otherworld") is a festival with two different expressions. We are at the crossroads between summer and winter. Day and night are equally long and both sides want to be appreciated. So we thank the waning sunlight for its life-giving gifts - the harvest. We finally bid farewell to the strength of the summer god Lugh, the Lord of Light and Harvest, knowing that he will return next summer.
It is the second harvest of the year and a particularly good time to take stock of this year. Which of our wishes, projects or topics have already been completed, which ones have stalled and which ones do we want / have to say goodbye to?
But we also pause to pay our respects to the approaching darkness and once again welcome the power of the wise ancients, the mistress of death and change. We are slowly preparing for winter: we move closer together with family or friends, the time of cozy evenings with time for storytelling and being creative begins.
Mabon offers the last chance to do business in the summer so that the dark season can be spent as a time of reflection and peace.
CLEANING
What didn't work?
Where did we realize that it might not be for us after all and now we want to let go of it again?
What do we want to say goodbye to?
What can we now give to nature (or into the ether)?
Harvest is the beautiful part of this time, but cleaning and cleaning is also important so that we can sow again. Create space, this harvest should also be able to unfold in the newly created space.
PREPARATION
What are you preparing for Where is your way going What can you still move?
You can answer these questions for yourself in writing or simply integrate them into a meditation.
Mabon
In Celtic the festival is also called "MABON".
Mabon was the Welsh son of the mother goddess Modron, the earth mother and patroness of the "Otherworld".
Mabon means "big son". His father was Mellt (= lightning), who fertilized the earth with his lightning and fathered his son.
Historically, little Mabon disappeared when he was only three nights old. Modron, the earth, suffered terribly.
He was being searched for everywhere. And finally three animals, namely blackbird, deer and owl found him in the Otherworld - the abdominal cavity of mother earth.
A myth very similar to that of Kore, the daughter of Demeter, or, as with Dionysus, her hero. And later even with Jesus himself, who rose again after 3 days.
This other world as a cave or underworld is an enchanted place, but also a place of challenge. And only in such a place could the Son of the earth be reborn as the Son of Light.
The Greek god of light is APOLLON. And he has a nickname that Mabon carries within himself: APOLLON-MAPONOS.
Maponos also means "big son". In Welsh, the "p" in Maponos simply became a soft "b
Beginning of the dark half of the year: the cycle of life
During this time we can easily find access to subjects like our rejected & despised shadow.
We are now not in a spirit of optimism but rather sad & are preparing to retreat to our four walls.
Deep inside we feel that it is time to say goodbye to the outer world and to adjust to occupation in the warm house and with the inner worlds.
Everything that is still a little poor has to be checked to see whether it has enough salary to survive the winter.
Mabon as a return to nature
The annual festivals that have been sprouting up over the past few years are a wonderful example of how nature takes its course in the background. These “festivals” do not have to be celebrated today, it is more about the awareness of what is happening on these days and what influences nature has on us.
Be it the tides that influence our oceans or the threshold days such as equinoxes as well as lunar and solar cycles, we also feel all of this.
Mabon to get in the mood for the darker season
Death and rebirth
Death and dying is the strongest experience in human life. What he's most afraid of. And this festival is a kind of gateway into this world.
All these festivals of antiquity, the Greeks, the Orient, but also the Celts and Germanic peoples, served to encourage one to enter the night as a symbol of death and rebirth.
Also the Mysteries of Eleusis, the most famous mysteries of antiquity, deal only with this subject.
Dionysus dies and is born again. The participants experience this in a trance.
The same goes for Mabon, the "big son" of the earth mother Modron. The festival is named after him.
Or Kore, the daughter of Demeter, who is banished to the underworld over the winter ...
Again and again dealing with pain, with death and letting go, but also with the hope of rebirth, transformation and new life.
These Eleusinian mysteries were not celebrated in spring, not in summer, but precisely in this autumn time, a ritual reconstruction of the sacred transformation of dying, death and rebirth, so to speak.
It is no coincidence that the later Eucharistic celebration of the Church with the transformation of bread and wine into the body of Christ comes from these Eleusinian mystery celebrations and Dionysus.
Mysteries, those special ritually designed days that brought one step by step into a deep trance, where at the end there was always redemption.
And the participants were then able to go into the time of the night with an extremely rich gift and with deep trust, a shining light in themselves as the germ for the new.
Source unknown
Picked up by Mia elementary
Founder of the
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I am currently watching sun flowers.
Has the advantage that these are not killing or harmful to the world's climate.
By and large, people are unfortunately pretty stupid, the shameless greed for "more" can well be the downfall of all of us.
So sunbathing flowers is also better for the bees and such.
Mankind will understand it when the planet earth shakes.
Not that rare.
Then there is an end to humanity.
All life may not pass, but it will take another 20 million years until something new and hopefully better or even intelligent comes.
For example sun flowers.
If anyone should have any questions, yes, I also speak to trees. Always interesting conservations ... lol.
2021 Mia elementary 🔮
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