太鼓♀ Taiko- der Takt ist sehr Erotisch ♀©
TAIKO ist der Herzschlag des Lebens.Eine pulsierende Kraft, die einfach jeden und alles durchdringt.
Der Takt ist sehr Erotisierend.Ein Genuss der mich an eine Tigerin erinnert die für ihre Beute auch mal durch einen Fluss schwimmt.Das kommt zwar selten vor, aber wenn der Hunger größer ist .
Taiko ist mehr als nur Trommeln !
Taiko ist kraftvoll und doch weich, wie ein rekelnder Frauenkörper vor "lodernde Flamme"eines Kamin.
Taiko ist tiefgreifend und doch leicht.Die Erkenntnis bekam ich als die wirbelnden Arme der aktiven Frauen sah.Diese geschmeidigen fließenden Bewegungen.
Taiko ist etwas ganz Besonderes und doch so Einfaches.Spirituell sind Klänge und veranlassen mich
innerhalb pulsierenden Klänge der Trommeln ist ein inbrünstiges,
tief empfundenes Gefühl für Einsicht und Friede, ein
reiner Klang, der direkt in mein Herz geht.Sofort mein Geist
und die Seele mit Anmut und Schönheit
anrührt.
Taiko oder Daiko (jap.: 太鼓, dt.: dicke Trommel) bezeichnet in Japan eine Gruppe von großen, mit Schlägeln geschlagenen Röhrentrommeln und die Spielweise des entsprechenden Trommelensembles.
Die ältesten Trommeln in der Bauweise der Taiko stammen aus China oder Korea.In der Kofun-Zeit (300 v. bis 300 n. Chr.) waren die Bewohner der koreanischen Halbinsel und des japanischen Archipels noch nicht in den heutigen Landesgrenzen voneinander getrennt und im Zuge des damaligen weitreichenden Kulturaustausches kam auch die Taiko auf den japanischen Archipel.Sie diente vermutlich zunächst in den schamanischen Ritualen der Vorläufer der Shintō-Religion zum Beschwören von verschiedenen Kami, insbesondere des Sturm- und Lebensgottes Susanoo, der auch das Wetter beherrschte.
Schon in China wurden in den Tempeln statt Glocken oder Gongs Trommeln verwendet, und mit dem Import des Buddhismus (im 4. bis 6. Jh.) folgten auch dessen Instrumente nach Japan.Hier fanden sie Eingang in den Gebrauch der einfachen Bauern und Fischer, die sie als Begleitung für die schwere Feldarbeit, als Signal am Strand oder als Alarmsignal bei Überfällen verwendeten.Auch hier ist ein farbenfroher Gebrauch bei allen Arten von Festlichkeiten zum Teil bis heute tradiert.
Die Samurai erkannten die Wirksamkeit der Taiko und ließen die großen Trommeln vor dem Angriff spielen: Dies sollte einerseits den Gegner mental zermürben, andererseits die eigenen Kämpfer in einen Blutrausch versetzen, was schamanisch gesprochen einer ekstatischen Besessenheit entspricht, also den Gott auf der eigenen Seite desSchlachtfeldes erscheinen ließ.Im Nō-Theater werden Shimedaiko seit dem 14. Jh. verwendet;von dort ist es in die anderen Theaterformen übernommen worden.
Was passiert, wenn Japanerinnen mit Taiko-Trommeln auftreten?Es entfacht sich ein aggressiver und wilder, archaischer und fundamentaler Flächenbrand, der den Zuhörern gehörig einheizt - und zwar bis zum letzten Schlag!Und nicht nur das, wir sehen völlig wild gewordene Frauen.
Hexenhaft bewegten sie sich , ekstatisch tanzend hinter ihren Trommeln, wütend, wuchtig, kraftvoll auf die Trommeln einhauend, auch mal nur takthaltend oder sanft, im Großen und Ganzen jedoch wird einem die Musik um die Ohren gewatscht.
Schlage die Taiko und dein Herz öffnet sich.....
Das war der Moment als ich an "my Butterfly" denken musste.
Und mir kam Folgendes Gedicht im Sinn:
Felix Dörmann (1870-1928)
Ruhbedürftig, liebesübersättigt...
Ruhbedürftig, liebesübersättigt,
Sinkt nach tobenden Genüssen
Dein gespensterblasser,
Herrlicher Leib
Keuchend zurück.
Weit geöffnet, in schweren Atemzügen
Zittern die Nüstern ,
Und im leisen Nachkrampf
Zerren sich die hochgeschürzten Lippen...
Langsam steigt von Deinem tiefgelegnen
Onyxdunklen Auge
Deines Lides leichtumblauter,
Schwerer Schleier.
Liebesicher und hochmut-funkelnd
Glutet Dein Blick in meinem...
Plötzlich, den hilflos-zornigen,
Liebezermarterten Leib
Machtvoll niederzwingend,
Wühlt sich der Wille zur Wollust
Nochmals stürmisch auf aus Deiner Seele,
Und herüber zu mir
Zischt Dein gewaltiges
Grauenhaft süßes:
"Her zu mir!"
河合 Bedeutet für mich nach dem SamuraiKodex zu Leben.
Otsukaresama deshita
Mia elementar 🌖🌕🌔
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